Fischereiverein Lenggries e.V.
 Aktuelles

Dezember 2016

Besatzmaßnahme mit Seeforelleneier

Ende Dezember 2016 wurden zur Unterstützung der Seeforellen-Population im Sylvensteinsee ca. 80.000 Seeforelleneier oberhalb des Mündungsgebiets der Isar in vorbereitete Kiesgelege ausgebracht. Bei dieser jüngsten Aktion waren mehrere Stunden Arbeit erforderlich, um die Besatzmaßnahme der Seeforelleneier im "Augenpunktstadium" mit zirka fünf Millimeter Größe durchzuführen.

Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz

Juni 2016

Jungfischbesatz am Sylvensteinsee

Nachdem im Zuge der Baumaßnahmen am Wehrkörper des Sylvensteinspeichers im Winter 2015/16 der See über mehrere Monate deutlich abgesenkt werden musste, waren nach Einschätzungen der Fischereifachberater des Bezirks Oberbayern vor allem jene Fischarten in Mitleidenschaft gezogen, die sich während der Herbst- und Wintermonate in den vom Abstau betroffenen Bereichen fortpflanzen. Dies sind in erster Linie die Seeforellen und die Renken. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, wurden Anfang Mai 2016 ca. 15 000 Renken im See ausgesetzt. Im Sommer sollen noch Seesaiblinge folgen.

Renkenbesatz Seeforellenbesatz

Ergänzend zum bereits getätigten Renkenbesatz wurden am 08. Juni 2016 vom Fischereiverein Lenggries, gemeinsam mit Roland Kriegsch und Dr.-Ing. Tobias Lang (Wasserwirtschaftsamt Weilheim) sowie Dr. Wunner (Fachberatung für Fischerei, Bezirk Oberbayern) an der Oberen Isar, unterhalb der Geschiebesperre, ca. 3000 zweisömmrige und ca. 6000 einsömmrige Seeforellen ausgesetzt. Dem natürlichen Zyklus dieser Fischart gemäß, werden die kleinen Seeforellen in den nächsten Wochen und Monaten die Isar besiedeln. Wenn dann die Zeit für sie gekommen ist, wandern sie in den Sylvensteinspeicher ab um dort den dichten Barsch- und Rotaugenbeständen nachzustellen. Im Alter von ca. 4 Jahren wird die Seeforelle zum Ablaichen in die Zuflüsse ihrer Wohngewässer aufsteigen um im sauberen, sauerstoffreichen Wasser, pro Kilogramm Körpermasse 1000 bis 2000 Eier in Laichgruben in den Kiesgrund abzulegen.

Besonderer Dank gilt dem Wasserwirtschaftsamt, das die Kosten für diese notwendigen Projekte in Höhe von rund 15 000 Euro übernimmt. (gh)

Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz Seeforellenbesatz


Mai 2016

Schonmaßnahme "Zandernester" im Sylvensteinspeichersee und Baggerweiher Lenggries

Der Zander ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in größeren Wassertiefen versteckt. Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni, bei Wassertemperaturen von 12 - 15 Grad. In 1 - 3 m Wassertiefe mit hartem Untergrund und Wurzelwerk wird eine Art "Nest" angelegt (säubern des Laichplatzes), das gegenüber Artgenossen verteidigt wird. Die ca. 1,5 mm großen Eier (150.000 bis 200.000 Eier je Kilogramm Körpergewicht) werden einzeln abgelegt und haften mit ihren klebrigen Hüllen an Steinen und Pflanzenteilen. Das Männchen bleibt am Nest und schützt das Gelege vor Verschlammung und vor Laichräubern. Die Entwicklung bis zum Schlupf der 56 mm langen Larven dauert etwa eine Woche. Sie ernähren sich nach Aufzehren des Dottersacks zuerst von Zooplankton, greifen aber bereits nach wenigen Monaten die Brut anderer Fischarten an. Bereits im Herbst sind sie 610 cm lang. Die Männchen werden nach 24, die Weibchen nach 35 Jahren bei Längen von 3545 cm geschlechtsreif.

Neben verschiedenen anderen Fischarten war auch er vom Tiefstau des Sylvensteinspeichersees im Winter 2015/16 besonders stark betroffen.

Zandernester Zandernester Zandernester
Der Grund des Sylvensteinspeichersees besteht aus großen Schlickflächen und bietet dadurch dem Zander keine für die Fortpflanzung notwendigen Laichplätze wie Unterwasserpflanzen oder geeignetes Wurzelwerk.

Aus diesem Grund wurden Anfang Mai von den Mitgliedern des Fischereiverein Lenggries künstliche Laichhilfen für den Zander gebaut. Diese "Zandernester" wurden in verschiedenen Gewässerteilen an den geeigneten Stellen versenkt und mit Bojen markiert. Die Laichhilfen werden nach Ende der Laich- und Brutpflegezeit, in ca. 2 Monaten, wieder gehoben, gereinigt und im folgenden Jahr wieder verwendet.

Wir bitten daher alle Badegäste, Bootfahrer und Angler mindestens 50 Meter Abstand zu den Bojen einzuhalten und die Bojen auf keinen Fall anzuheben um die Aufzucht der Jungfische nicht zu gefährden.

Wir danken für Ihr Verständnis!

Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Wasserwirtschaftsamt, das sich auf Grund der notwendigen Bauarbeiten am Sylvensteindamm an dieser und auch weiteren Aktionen zum Erhalt der Artenvielfalt finanziell beteiligt.
(gh)

Zandernester Zandernester Zandernester

An alle Angelfischer:

Es ist ein Abstand von mind. 50 Meter rund um die Bojen - als klare Fischereigrenze - einzuhalten! Die Zeitdauer der Maßnahme ist befristet, sprich-, solange bis die Bojen wieder entfernt werden. Des Weitern gilt das Verbot von "hinwerfen", als auch das hinfahren mit dem Boot .."um nur mal zu schauen"

Petri Heil und viele schöne, erholsame Stunden am Fischwasser!


Laichzeit

Der Fischereiverein Lenggries bittet um angemessenes Verhalten in der Natur:

Äsche und Bachforelle sind charakteristische Fischarten (Leitfische) der oberen Isar. Beide stehen jedoch auf der Roten Liste der bedrohten Fischarten Bayerns. Die Bachforelle ist auf den natürlichen Strukturreichtum mit Unterständen, Verstecken und Totholz im Gewässer angewisen. Die Äsche schwimmt lieber frei im Wasser und sammelt die antreibende Nahrung auf. Beide Arten brauchen zur Fortpflanzung saubere kiesige Laichplätze.

Fische brauchen für ihr Überleben Ruhe-, Schutz- und Rückzugszonen. Ungestörte Laichplätze sind besonders wichtig. Befahren Sie deshalb die Isar nicht vom 1. Oktober bis zum 30. April (Laichzeit) mit Ihren Booten.

Bitte befahren Sie die Isar nicht bei Niedrigwasser.

Bitte passieren Sie die Isar zügig im Hauptstrom.

Üben Sie nicht in Kehrwassern und Walzen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihren aktiven Beitrag zum Naturschutz.


April 2016

Ramadama am Sylvensteinsee und am Baggerweiher

Auch in diesem Jahr beteiligten sich viele Angehörige des Fischereivereins Lenggries e.V. am Ramadama und befreiten Sylvensteinsee und Baggerweiher von ähnlich großen Unratmengen wie im Vorjahr. Herzlichen Dank unseren engagierten Mitgliedern!

April 2016

Facebookparty an Pfingsten - ein Wahnsinn zu Lasten der Natur!

Mitteilung des Vereins an Fa. Kultfeierei, "Feste und Events in München". Mit freundlicher Genehmigung zu Veröffentlicheung durch Herrn Karl Probst, 1. Vorstand und Vertretungsberechtigter der Notgemeinschaft "Rettet die Isar jetzt" e.V..

Sehr geehrte Damen und Herren

Als Vorsitzender des Vereins "Rettet die Isar" mit Sitz im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen wende ich mich heute an Sie. Die Mitgliedschaft unseres Vereins besteht neben Privatpersonen auch aus den Isaranliegergemeinden, dem Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen sowie Vereinen und Verbänden aus dem Bereich Naturschutz, Fischerei, Sport u.a. Uns eint der Wille, das empfindliche Ökosystem der Isar auch für nachfolgende Generationen zu bewahren. Der Kürze halber verweise ich auf unsere Homepage www.rettet-die-isar.de .

Auf Ihrer Facebookseite "Feste und Events in München" rufen Sie für den 14.Mai 2016 zum "Schlauchbootfahren auf der Isar" auf. Als Verantwortliche hierfür ist für uns eine Firma "Kultfeierei" erkenntlich. Wer immer für diesen Aufruf verantwortlich zeichnet sei auf Folgendes hingewiesen:

Das Ökosystem der oberen Isar hat in den letzten Jahren nicht zuletzt durch den sich immer mehr verstärkenden Raftingbetrieb und seinen Nebenerscheinungen erhebliche Belastungen erfahren. Hier ist bereits heute die Grenze des Vertretbaren überschritten, allein schon durch die schiere Masse der Besucher, aber auch dadurch, dass es immer wieder zu massiven Missachtungen der Natur- und Landschaftsschutzverordnungen kommt.

Gerade Veranstaltungen wie die, zu der Sie aufrufen, sind für dieses empfindliche Ökosystem nicht geeignet. Weder können Sie die schiere Anzahl der Personen, die diesem Aufruf folgen sicher begrenzen, noch deren Verhalten wirkungsvoll kontrollieren. Um es kurz sagen: Massenaufläufe nach der Art von "Facebookparty" haben in diesen Naturräumen nichts verloren und stoßen auf unseren erbitterten Widerstand.

Deshalb ist diese Veranstaltung nicht durch den Gemeingebrauch abgedeckt und der Aufrufer "Veranstalter" auch im rechtlichen Sinne. Deshalb muss eine solche Veranstaltung von der zuständigen Behörde genehmigt sein hier das Landratsamt Bad Tölz Wolfratshausen. Darüber hinaus haftet er für alle Schäden an Personen, Sachen und Umwelt im Rahmen der Veranstalterhaftung.

Vor diesem Hintergrund fordern wir Sie sowohl im eigenen, als auch im Interesse der Natur - dringend auf, diesen Aufruf zurückzuziehen, den bereits gemeldeten Teilnehmern abzusagen und weitere solche oder ähnliche Aufrufe auch in Zukunft nicht mehr zu veröffentlichen.


März 2016

Sylvensteinsee-Tiefstand im Tölzer Kurier, 03.03.2016

Sylvensteinsee


Winter 2015/2016

Bekanntlich hat das Wasserwirtschaftsamt Weilheim den Wasserspiegel des Sylvensteinsees weit abgesenkt. Sanierungsarbeiten am Sylvensteindamm machten die Maßnahme erforderlich. Eine Folge der Absenkunng ist für den Fischbestand im See gefährlich. Es entstanden sog. Fischfallen. Dabei handelt sich um Wasserreste und Pfützen, aus denen die Fische nicht mehr entkommen können. Der Fischereiverein Lenggries e.V. sich in der Angelegenheit engagiert. Fische unterschiedlicher Arten wurden - soweit möglich - aus den Wasserresten entfernt und in tiefere Gewässerzonen transportiert. Gewässerwart Tobias Oberlechner konnte mit freiwilligen Helfern in tagelanger mühevoller Arbeit einer Vielzahl von Fischen das Leben retten. Der Verein sieht diese Aktionen auch als Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt im Sylvensteinsee.

Fischfallen Fischfallen Fischfallen Fischfallen Fischfallen Fischfallen


Oktober 2015

Jungfischer beim "Ramadama"

"Zweck des Vereins ist die Förderung ....des Umweltschutzes durch die Reinhaltung der Gewässer .... der Landschaftspflege durch Beachtung der Sauberkeit der Uferregionen ...", heißt es im §3 der Satzung des Fischereivereins Lenggries e.V..

So beteiligten sich bereits zum 4. mal Jungfischer aus Lenggries an der Säuberungsaktion des Kreisjugendrings.

Unter der Leitung von Jugendwart Klaus Böhm rückten 11 junge Naturschützer aus, um Abfälle in den Uferregionen der Isar bei Lenggries und insbesondere am "Baggerweiher Nord" zu beseitigen. Die Aktion fand am 10.Oktober 2015 statt.

Nach Abschluss der Sammeltätigkeit bilanzierten die Jungfischer das Ergebnis ihrer Bemühungen: Erschüttert stellten sie fest, dass sie eine ganze Menge Glasflaschen, eine Fülle gebrauchter Windeln und viele andere Abfälle zusammengetragen hatten. Die Teilnehmer erlebten anschaulich, dass Umweltschutz in hohem Maße von der Vernunft und vom Verantwortungsbewusstsein der Erholungsuchenden abhängig ist.


September 2015

Die Terminübersicht des Fischereivereins Lenggries e.V. sieht für Sonntag, den 27.09.2015, das beliebte "Abfischen" vor. 26 Fischerkameraden beteiligten sich an dieser abschließenden Veranstaltung. Sie erbeuteten insgesamt 13 Fische. Den größten Fang brachte

H e i n z   K i r c h h u b e r

mit einem 770g schweren Hecht auf die Waage. Der 2. Vorsitzende, Franz Schöttl, gratulierte herzlich zu diesem Erfolg. Er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen des Abfischens beigetragen haben.

September 2015

Die Hege und Pflege des Fischbestandes sowie die Schulung der Mitglieder zu waidgerechten Fischern zählt zu den Aufgaben des Fischereivereins Lenggries e.V..

Diesem Anliegen dient in besonderer Weise die Jugendarbeit. Die Angebote sollen die Jungfischer informieren und motivieren. Z.B. Gerätekunde, Informationen über Natur- und Umweltschutz, praktische Übungsmöglichkeiten und die Mitwirkung bei Säuberungsaktionen gehören dazu.

Ein besonders beliebter Termin ist dabei das traditionelle Jugendfischen.18 Teilnehmer wirkten begeistert am vergangenen Samstag mit.

S e b a s t i a n   G a s c h a

erbeutete den schwersten Fisch - eine Regenbogenforelle mit 485g.

September 2015

Neuer Oberbayerischer Fischerkönig.

Einmal jährlich führt der Fischereiverband Oberbayern e.V. einen Fischereitag durch. Die diesjährige Veranstaltung fand am 12./13.September 2015 in Burghausen statt. Eingeladen waren traditionell u.a. alle Mitgliedsvereine aus Oberbayern, die Fischerkönige der Oberbayerischen Vereine sowie Berufs- und Seefischer.

Die Fischerkameraden aus Burghausen gestalteten den Tag mit einem eindrucksvollen Festprogramm. Ein Höhepunkt war das Oberbayerische Königsfischen am Samstag am Wöhrsee bei Burghausen. Die Kartenausgabe zu dem Wettbewerb erfolgte in der Zeit von 5.00 - 6.00 Uhr. Zu Ende war das Königsfischen um 11.00 Uhr. Unmittelbar danach wurden die Fänge abgewogen. Die Proklamation des neuen Fischerkönigs mit anschließendem Bayerischen Abend wurde in feierlichem Rahmen im Stadtsaal von Burghausen vollzogen.

Riesig war die Freude bei dem Lenggrieser Fischerkameraden

M i c h a e l   M ä r z

Er brachte einen Spiegelkarpfen mit 3400 g auf die Waage und wurde damit Oberbayerischer Fischerkönig 2015. Mit dem kapitalen Fang konnte er sich gegen zahlreiche professionelle Mitbewerber durchsetzen. Besonders herzlich gratulieren auch die Mitglieder des Fischereivereins Lenggries e.V. ihrem so erfolgreichen und profilierten Kameraden. Sie wünschen ihm weiterhin bestes Gelingen und viel Freude beim Fischen.


August 2015

Am 15.08.2015 fand das beliebte Jugendfischen am Baggerweiher statt. Der Sieger konnte einen Aitel auf die Waage bringen. 16 Fischer beteiligten sich an dem Treffen.


Juli 2015

Königsfischen

Am 19.07.2015 führte der Verein traditionell das Königsfischen am Sylvensteinsee durch. Neuer Fischerkönig wurde Michael März mit einem Hecht, der 1930 g wog.

38 Teilnehmer waren anwesend - sie fingen insgesamt 16 Fische.


April 2015

Ramadama am Sylvensteinsee und am Baggerweiher

Die Sauberkeit der Uferregionen im Bereich des Sylvensteinsees ist ein besonderes Anliegen des Fischereivereins Lenggries e.V.. Die Petrijünger beteiligen sich deshalb regelmäßig am großen Ramadama des Landkreises.

So sammelten die Fischer mit der Wasserwacht und dem Turnverein in Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk am vergangenen Samstag beachtiche Abfallmengen an den Seeufern. Besonders erfreulich: Neben den 32 Erwachsenen engagierten sich auch 12 Kinder aktiv und erfolgreich für den Schutz der Natur und der Umwelt.

Ramadama


April 2015

Dank der milden Temperaturen konnte bereits Ende März ein erster Fischbesatz im Sylvnsteinsee durchgeführt werden. Die vom Fischmeister Holger Steinhörster gelieferten Saiblinge wurden vom Gewässerwart und einem Helfer an verschiedenen Stellen in den See besetzt.

Saibling

Saibling


März 2015

20 000 neue Chancen für die Forelle in der Isar

Schon seit Jahren ist der Fischereiverein Lenggries darum bemüht, einen nachhaltigen Fischbestand in seinen Vereinsgewässern aufzubauen und zu fördern. Deshalb werden auch heuer die Bach- und Regenbogenforellen Populationen mit je 10000 Stück Jungfischen unterstützt. Besonders die in der Isar heimische Bachforelle braucht als revier- und standorttreuer Fisch diese Hilfe.

Die quicklebendige Bachforellenbrut die Fischzüchter Holger Steinhörster am Montagmorgen aus seinem Brutbecken fischt, schwimmt schon eine halbe Stunde später in der Isar. Die Fischchen sind jetzt etwa 2,5 cm lang und fressen seit einer Woche selbstständig. Davor ernährten sie sich ausschließlich von ihrem Dottersack.

Gewässerwart Tobias Oberlechner hat in den vergangenen Wochen immer wieder nach geeigneten Biotopen und Besatzstellen in der Isar gesucht. Denn durch Hochwasser und die natürlichen Verlagerungen ändert der Wildfluß Isar ständig sein Bett. Oberlechner hat sich für verschiedene Altwässer mit natürlicher Deckung wie Wurzeln, Steinen und Stauden, für die Fische entschieden. Diese Biotope werden mit Unterstützung des Wasserwirtschaftsamtes so freigehalten, dass ein ungehinderter Zufluss vom Hauptwasser besteht.

Die Bachforelle, die als standorttreuer Fisch einen hohen Anspruch an ihren Lebensraum stellt, soll also hier als kleines Fischchen ihre ersten Jahre verbringen und sich später dann ein eigenes Revier suchen. Ein Großteil wird zur Beute von anderen Fischen und Vögeln, aber alle die durchkommen, groß werden und sich vermehren, werden als hervorragend angepasste Forellen zum Erhalt der Bachforellenpopulation in der Isar einen wichtigen Teil beitragen. Mit fangfähigen Fischen funktioniert das nicht, deshalb wird Fischbrut besetzt, die im kalkhaltigen Wasser erbrütet und genetisch zu den Forellen in unserer Region passt.

Am Freitag wird die Regenbogenforellenbrut an anderen Gewässerstellen ausgesetzt und auch für sie beginnt dann das Abenteuer Isar.

Jungfisch

Jungfische
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